Wie üblich verbringt der Mann von Welt das Wochenende in den Metropolen Europas. Die vergangene Verschnaufspause von Knechtschaft und Frohndienst in Form des letzten Wochenendes verbrachte ich also in Lille. Freitag Ankunft, Sonntag Abfahrt, unterhalten durch Musik, nette Menschen und ein paar Flaschen Wein, meine Imagination hielt sich in Grenzen. Henry, Pierre und ich trafen uns zum vereinbarten Zeitpunkt mit gepackten Koffern in der ost-westfälischen Provinz um voller Euphorie den Rest der Meute am Bahnhof einzusammeln. 6 Stunden Autobahnwahnsinn später folgte die Besänftigung der gestressten Seele mit ein paar Schlücken roten Frohsinns. Die konvetionelle Indie- Party wurde durch meine Anwesehenheit von angenehm elektronischer Musik gesprengt, Tatort Club Supermarket um vier Uhr früh. Samstag folgte Konzert und Sightseeing durch unseren Gastgeber Flavio, der ein regelrecht magisches Verhalten an den Tag legte. Wir ließen uns von französischem Homochique nicht aus der Fassung bringen, spielten eine gelungene Show in einer zauberhaften Bar, packten die Sachen wieder in das Bandmobil und machten uns auf den Heimweg.
Track:
Pictures:

"I only wanted to create sounds. But they created themselves. That is the discribtion of the inner content. It is the basic, the ground, from which all kind of things grew, partly by themselves, partly through the reckoning hand of the gardener. But this hand was not cold and it never pulled the correct time with violence: even in the reckoning, the time, which came by itself, must be the deciding factor." Kandinsky Berlin 1912
Donnerstag, 27. Januar 2011
Dienstag, 11. Januar 2011
Elektronische Musik hatte mit Sicherheit prägende Wirkung auf mein musikalisches Verständnis was die Angelegenheit des Ausgehens betrifft. Ich bin ein großer Befürworter des nächtlichen Ausgangs um seinen Biorythmus aus dem Konzept des Alltags zu werfen und ihn mit einem überfülltem, viel zu lautem und unerträglichen warmen Aufenthaltsorten zu konfrontieren, doch ein Dj der sein Handwerk versteht ist unabkömmlich. Das Wochenende bietet jedoch erneut nur konventionelle Indie Party, aber mit ein paar Flaschen Cola im Körper lässt sich das auch ertragen. Die Veranstaltung die mich jedoch anregte diesen Eintrag zu verfassen findet am folgendem Wochenende statt und erfüllt hoffentlich meinen Drang nach einer Abkehr vom genannten konvetionellen Indie- Gemüse. Ich möchte euch jedoch nicht zu Beginn der Woche schon mit elektronischen Exzessen überlasten, ein wenig gediegener sollte es schon sein. Checkt den Mix von Backhaus und stellt euch vorsichtshalber auf schlechte Musik am Wochenende ein, sofern ihr weggeht. Vielleicht sollte ich einfach meine Ansprüche hinunterschrauben und den Alkohol zelebrieren.
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Download: http://www.fatberris.com/2010/03/08/backhaus-unga-bunga-mix/
(Picture by mr. www)
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Download: http://www.fatberris.com/2010/03/08/backhaus-unga-bunga-mix/
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